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Freitag, 25. Dezember 2015

Der harte Weg vom iPad 2 zum iPad Air 2

Auch das beste und geliebteste elektronische Gaget wird irgendwann auch von der Zeit überholt. So kam es das das alte iPad 2 einem neuen in Form des iPad Air 2 weichen musst. Der einfachste Teil bei diesem Vorhaben, wie sich später herausstellte, war der Kauf des neuen Gerätes. Hier war Amazon der Lieferant der Wahl und mit Morning Express war das neue Gerät auch am nächsten Tag in der Packstation.

Der Weg mit der neuen Beute war schnell erlegt und das neue Gerät von der lästigen Packung befreit. Nun hält man das neuen Gerät der menschlichen technischen Evolution in der Hand und staunt. Doch schnell ist man in der Realität und erinnert sich, wie so der Umstieg von iPhone 4s auf 5s lief. Einfach einschalten und das Backup des alten Gerätes als Basis für die Konfiguration des Neuen nutzen. Also war klar, was zu tun war.

Das gute alte schon gesplitterte iPad 2 in die Hand genommen und rasch das Backup angestoßen. Doch wo war das noch mal? Etwas hier getoucht und dort geswippt. Doch die Suche war erfolglos. Zähne knirschend nimmt man sich dann den Browser und sucht nach der Lösung. Jetzt kann man aber richtig los legen. Schnell über iCloud die Option Backup gesucht und gestartet. Doch dann der erst Frust, denn es dauert dem ungeduldigen Nerd zu lange, aber man kann nur warten

Nach der ersten Geduldsprobe kann es nun los gehen. Das iPad Air 2 begrüßt einen mit Hallo und man Arbeit sich durch die Konfiguration. Bis man stolz die Option, das iCloud Backup als Quelle für das Einrichten auswählen kann, erreicht hat. Doch was ist das? Es gibt nur ein Backup des alten Gerätes und dieses ist 2 Monate alt. Was ist hier los? Die Erfahrung des Nerds zeichnet sich jetzt aus und man ist sich schnell bewusst, hier ist noch ein iOS Update fällig. Zähne knirschen geht es zurück im Menü und der Punkt als Neugeräte einrichten gewählt.

Hier kannte man sich nun aus und war zeilstrebig bei der Softwareaktualisierung. Dort stand es dann auch. Hier im iPad Air 2 wohnte iOS 8.4.1 und das alte Gerät war natürlich mit iOS 9.1 up to date. Also wird hier jetzt upgedatet. Doch was ist das, der Progressbar zeigt keine Regung. Was war hier los? War das WLAN zu langsam? Also startet man den Rechner und rein in iTunes. iPad angesteckt und auf den update Dialog von iTunes gewartet. Hier kann man auch schnell das Update starten und es lädt. Man öffnet den Downloadmanager, um zu wissen, wie lange muss man sich gedulden. Da kommt der Schock. Voraussichtliche Downloadzeit beträgt 6h.

Das Verbinden des neuen iPad Air 2 mit dem Rechner und iTunes via Kabel hatte etwas in Gang gesetzt. Auf dem Gerät hat jetzt der Download des Updates begonnen und teilt einem mit, das man sich 3h gedulden soll. Also rasch der Download in iTunes gestoppt und die Wartezeit verkürzte sich auf 2h und später machte es noch ein Sprung von Stunden auf 20min. Jetzt ist es bald geschafft und der Neustart bestätigt diese Vermutung.

Jetzt war das iPad Air 2 auf die aktuelle Version von iOS upgedatet. Aber noch war der Umstieg von iPad 2 auf iPad Air 2 nicht vollendet. Jetzt war es daran das Backup von dem alten iPad auf das Neue zu spielen. Also das gerade aktualisierte iPad Air 2 gestartet und wieder durch den Begrüßungsbild gewischt. Es läuft förmlich ohne Probleme und auch ist nun das aktuelle Backup zu sehen. Kurz getippt und das Einrichten aus dem Backup ist gestartet.

Doch was ist das? Es grinst uns hier nach kurzer Zeit eine Fehlermeldung an und der Versuch das iPad Air 2 aus dem Backup wiederherstellen zustellen ist gestoppt. Kurz zurückgewischt und das Ganze noch mal gestartet. Doch auch der x Neustart führt nicht zum Erfolg und es bricht immer wieder an einer anderen Stelle ab. Es verstärkt sich der Verdacht, das hier etwas anderes das Problem ist. Nach einer kleinen Prüfung des WLAN ist schnell klar, das hier die Telekom das Problem ist. Ein iPad plus iOS kommen wohl mit Verbindungsabrüche klar.

Doch was nun tun? Es bleibt wohl nichts anderes übrig als ein Backup mit Hilfe von iTunes zu machen. Also wieder das Kabel erneut gezückt und an den Rechner angeschlossen. Schnell das Backup lokal gemacht und auf die Platte geworfen. Das iPad Air 2 angeschlossen und dann sich abermals durch die Aktivierungsscreens gewischt. Jetzt das Backup via iTunes ausgewählt und erneut warten.

Aber jetzt zeichnet sich ab, das man langsam auf der Zielgerade ist. Es ist nach ein paar Aktivierungen und Passwörter später geschafft und das iPad Air 2 begrüßt einen das erste mal im gewöhnten Aussehen des alten iPad 2. Doch noch ist es nicht vorbei. Jetzt geht es weiter mit dein Download aller Apps und dem weiteren einrichten. Doch das ist eine andere Geschichte.

Das war die kleine Geschichte über die Odessey vom iPad 2 zum iPad Air 2 und allen Schwierigkeiten. Was für euch werter Leser nur einen kurzes Vergnügen von wenigen Minuten war, war in Wirklichkeit eine Irrfahrt von mehreren Stunden.

 

Montag, 23. November 2009

Fitnesscenter und iPod

In der heutigen Welt muss man ja was für seine Gesundheit tun. Der einfachste, was man tun kann, ist das Fitnesscenter. Nun mag man meinen, das Joggen ist viel einfacher. Joggen verlangt mehr Vorbereitung als man sich denkt und ist auch etwas einseitig. So muss man ich eine Strecke aussuchen und die Zeit dafür fest einplanen, weil unter 30min bringt es kaum was. Des Weiteren brauch man schon etwas Ausrüstung und wenn es nur ein Pulsmesser und Laufschuhe sind. Von der Motivation will ich gar nicht erst reden. Ein Fitnesscenter bietet da einem mehr und auch ist die Motivationsfrage etwas leichter, weil die Erinnerung an den guten Vorsatz steht jede Woche auf dem Kontoauszug.
Das Center was es mir angetan hat, ist das Sportforum in Fürth. Es ist nicht das günstigste und es gibt auch größere in Fürth, wie z.B. ein Jumpers oder auch McFit in Nürnberg. Aber das war mir nicht wichtig. Gerade die Größe war ein entschiedener Grund. Ich bin im Fitnessbereich Anfänger und da fühlte ich mich wohler, wenn keine Fitnessfreaks neben mir sind und das fünffache an Gewicht stemmen und das zehnfache an Zeit laufen können. Das hat auch ein etwas demotivieren Effekt. Ich habe bin mit meiner Wahl sehr zufrieden. Man bekommt eine gute Betreuung und einen guten Trainingsplan, der eine feste Überprüfung schon enthält. Der Plan selbst hat auf der Rückseite auch gleich die Motivation in Form einer Bonuskarte aufgedruckt. Dort sieht man schnell das man beim Training war oder auch nicht.
Das Fitnesscenter hat mich aber dazu gebracht mir etwas zu kaufen,was bis dato noch nicht vermisst hatte. Ein MP3-Player ist sehr hilfreich beim Training und lässt die Zeit schneller vergehen. Eins Stand gleich fest, es sollte kein billiger 20 Euro-Player sein. Es kam eigentlich für mich nur ein iPod in frage, weil seine Einfachheit hat mir schon immer gefallen. Man findet simple Ideen, die aber das Bedienen des Geräte so einfach und klar machen. Da war mir auch klar wo der Erfolg beim iPod liegt. Dabei habe ich noch etwas neues für mich entdeckt, was bis jetzt kaum Bedeutung hatte. Man kannte es zwar, aber konnte für sich keinen Nutzen erkennen in Podcast. Aber seit dem ich mein iPod habe, es übrigens ein iPod Classic, bin ich süchtig nach Podcast. Ich stöbere fast jeden Tag nach neuen und teste und lösche manche wieder. Einige, z.B. Neues aus der Anstalt vom ZDF, Bit und so von TechDepot und Quer von 3Sat sind jetzt feste Begleiter geworden. Doch auch musst ich so die Kehrseite von iPod kennenlernen. Man frag sich wie man es schafft in der Zeit der Breitbandnetze, ein Tool wie iTunes so extrem langsam zu bekommen. Auch ist die Ergonomie von iTunes im Vergleich zu Einfachheit des iPod grausam. Es ist unübersichtlich, langsam und träge. Selbst das Synchronisieren weniger Tracks oder Podcast dauert Minuten. Selbst das Öffnen des iTune Store ist so träge. Man versteht schnell, warum viele ihn verfluchen. aber keine Medaille mit zwei Seiten. Dennoch mag ich mein iPod und entdecke immer neue Möglichkeiten.