Montag, 23. Januar 2012

Whisky Tasting im Irish Cottage in Fürth

Irish cottage Pub Am letzten Samstag den 21. Januar 2012 war es so weit, die Whisky Tasting Session 2012 hat begonnen in Fürth. Dieses Tasting fand im Irish Cottage Pub im Waagplatz 2 statt. Der Inhaber John Farley Hatte zum ersten Tasting im Jahr 2012 geladen. Es war wieder ein recht  interessant Mischung. Zur Verkostung standen folgende Whiskys:

  • Blair Athol 1995, Connoirsseurs Choice 2009, 43%, € 51,90/0,7l (Highland)
  • Auchentoshan "Valinch", 2011, 57,5%,€ 49,90/0,7l (Lowland)
  • Benriach "Arumaticus Fumosus", 12 Jahre, 46%, € 49,90/0,7l (Speyside)
  • Bruichladdich "Islay Barley 2004", 2011, 50%, € 39,90/0,7l (Islay)
  • Laphroaig 1998 Clubs,2011, 53,4%, € 79,90/0,7l (Islay)

Damit hatte Gerald mit  Hilfe von Celtic Nürnberg eine gute Mischung  die schottischen Whisky-Regionen abgedeckt. Doch es waren keine typischen Vertreter der Geschmacksrichtungen der einzelnen Region. So war der Bruichladdich von der Insel Islay ungetroft,  wo bei doch gerade diese Torfnote ein Markenzeichen ist. Auch der Auchentoshan aus den Lowlands war nicht  so mild, wie es  dort typisch ist. Somit  war das auch ein  interessantes Tasting  für Leute, die schon ein wenig Erfahrung haben.

whiskytasting Das Tasting selbst war trotz der vielen  Teilnehmer  gut organisiert und  es  konnte fast pünktlich  um 17:30 beginnen. Gerald, der das Tasting jeden Monat neu organisiert, hat mit seiner unterhaltsamen Art und guten Hintergrundwissen für einen schönen und kurzweiligen Abend  gesorgt.

Da das Irish Cottage Pub sehr gut  gefüllt war, wurde es notwendig, das auch die zweite Flasche  des jeweiligen Whisky geöffnet werden musst. So mit kam es  wieder einmal zu der  beliebte  Versteigerung der angebrochen Flaschen am Ende des Tasting. Bei der Vielzahl von Gästen und dem ein oder anderen guten Whisky stieg schnell den Preis  in die Höhe trieb.

Wer gerne selbst mal das Whisky Tasting im Irish Cottage Pub in Fürth mit erleben will, sei das nur empfohlen. Es findet  an jedem 3. Samstag des Monats statt. Es werden immer fünf Whiskys, meist Single Matls, verkostet. Die Kosten für netten Abend  liegen  zwischen  17,- bis 25,-€, je nach welche Whiskys probiert werden. Man kann sich auch im Netz die entsprechen Termine und die Whisky Liste anschauen. Dort findet man auch die Daten für das Tasting  in dem Schwester Pub Irish Castle Pub in Nürnberg. Wer gerne öfters dabei sein mag, kann sich auf der Seite auch für den Newsletter anmelden.

Sonntag, 15. Januar 2012

Die Vielfalt des Whiskys

Für viele ist Whisky nur einfach Alkohol oder etwas, das man in die Cola schüttet. Doch das ist schon der erste Irrglaube. Whisky ist genau so vielseitig, wie man es von Wein her kennt und dort stellt das keiner in Frage. Das was manche mit Whisky meinen sind oft nur die amerikanische Bourbon und die wohl bekanntest Vertreter sind da Johnny Walker und Jim Beam. Auch bekannt ist der Tennessee Whisky, den man auch gern in der Cola wieder findet ist, Jack Daniels. Diese drei Vertreter haben eins gemeinsam, es handelt sich um so genannte Blender Whiskys und gehören damit zu preiswerteren Fraktion.

Als blended Whisky bezeichnet man einen Whisky, der aus eine Mischung verschieden Whisky von unterschiedlicher Destillieren besteht. Dabei wird der Whisky so gemischt, das für den Kunden immer der gleiche Geschmack entsteht. Whisky hat  von Haus aus nie den selben Geschmack, da es sich um ein Naturprodukt handelt. Er reift in verschieden Fässern und unterscheidet sich somit im Geschmack.

Doch Whisky hat mehr zu bieten als diese Blender. Ein beliebte Whisky Art sind der Single Malt. Seine Besonderheit ist, das er aus einer einzelnen Destilliere stammt und somit einen regionale Note hat. Des Weiteren geben die Destillieren ihrem Single Malt mit Hilfe von jahrelanger Erfahrung auch noch eigene markanten Geschmack. Dabei wird mit der Art des Malzens oder den Ursprung der verwendet Fässern gearbeitet. Auch spielt dir Ursprung des Wasser für Whiskyherstellung eine Rolle. Oft kommt es auch noch zu einer nachträglichen Veredlung durch ein sogenanntes Finish in einem weiterem Fass. Dabei wird der Whisky in einem alternatives Fass umgefüllt, das vorher meist einen Wein oder Sherry enthielt, um dort noch einige Monate noch einmal nach zu gereift.

Das Nachreifen ist nicht nur etwas, das von den Destillieren vorgenommen wird, sondern auch ein gern benutztes Werkzeug von unabhängigen Abfüllern. Diese kaufen dann Fässer von den Destillieren auf und längeren sie selbst und schaffen eigene interessante Finish. Bekannt selbständige Abfüllern sind Signatory oder Caminneci Wine & Spirit Partner.

Auch das Alter und  die Fassgröße spielt beim Komponieren des Geschmacks eine rolle. Kleine Fässer geben den Geschmack und der Öl des Holzes, aus dem das Fass besteht, intensiver ab. Alternativ, kann man auch  über die  Lager Zeit die Intensität des Geschmacks steuern. Darum wird das Alter auf den meisten Single Malts vermerkt und  gilt als Gütezeichen.

Mit der Reifung ist aber der Prozess noch nicht abgeschlossen. Einige Whisky werden unverdünnt abgefüllt und landen im Handel mit >50% Volumen Alkohol. Diese Whisky tragen das Label als cask strength. Ein weitere Möglichkeit ist die Gefrierfilterung. Dabei  werden Eiweißverbindungen, die bei niedrigen Temperaturen sich verketten, herausgefiltert. Aber meist wird auf diese Art der Filterung verzichtet, um die Geschmacksanteile drin zu behalten. Weil auch das Auge mit genießt, werden  viele Whisky auf  ihre typische Farbe mit Hilfe von Glucose gefärbt.

Es gibt auch noch ein paar Sonderformen von Whisky, die befinden sich zwischen Blender und Single Malts. So genannte Vatting Malts sind Whisky, die aus Mischen verschiedener Single Malts einen Jahrgangs entstehen. Dabei ist nicht das Ziel immer den selben sondern einen außergewöhnlichen Geschmack zu erstellen. Eine weitere Sonderform ist der Vintage Malts. Hier bei handelt es sich um ein Jahrgangswhisky, der extra destilliert wurde und nur begrenz verfügbar ist. Vintage Malts tragen oft die Fassnummer auf dem  Etikett.

Schottland ist  der wohl bekannteste Lieferant für Single Malts und glieder sich durch den Geschmack in mehre Whisky-Region. Doch dazu ein anderes mal mehr.

Sonntag, 8. Januar 2012

Kinect Sports: Season two

kinect_sports_season_two_coverMicrosoft setzt sein erfolgreiches Spiel Kinect Sports mit dem zweiten Teil Season two fort. Dabei kommt der zweite Teil nicht nur mit sechs neuen Sportarten wie Darts, Golf und Baseball sondern auch mit einer neuen Steuerung. Man kann im Menü und in den Spiel selbst wie gewohnt mit Gesten navigieren, aber man kann auch auf die gut funktionierenden Sprachsteuerung zurück greifen.

Kinect Sports Season Two kommt mit sechs neuen Sportarte und Minispiele. Man kann sich in folgen Disziplinen messen:

  • Amarican Football
  • Baseball
  • Dart
  • Tennis
  • Skifahren
  • Golf

Bei jeder Disziplin kann man sich  gegen  drei Computergegner mit Schwierigkeitsgraden Amateur, Profi und Champion messen. Des Weiteren gibt es noch Minispiele und  es gibt auch die bekannte Partywettkampf. Auch das bekannte Rankingsystem ist wieder mit dabei und man kann durch Stufenaufstiege neue Avatar-Belohnungen freischalten. Des Weiteren gibt es ein Kalorienzähler für die laufende Sitzung und es ist auch möglich über XBox-Live mit anderen sich zu messen.

2010761-kinect_sports_season_two_football3Die Steuerung per Sprache dient nicht nur zu Navigation, sondern ist auch in den Sportarten selbst integriert. So kann man beim American Football mit einem fertig hike! den Spielzug starten oder mit Einspruch sich beim Tennis beim Schiedsrichter sich beschweren. Es gibt nur wenige Situation, wo man Sprachkommando wiederholen müsse oder gar nicht erkannt werden. Meistens gibt es Probleme mit englischen Begriffen bei deutscher Spracheinstellung. Den Begriff Baseball mochte es gar nicht erkennen, egal wie man versucht hat es auszusprechen. Für die Erkennung der gesprochen Kommandos ist die Lautstärke nicht entscheiden. Das System neigt dazu bei zu lauter Sprache zu übersteuern und macht eine Erkennung schwer. Normale Zimmerlautstärke hat sich als Ideal gezeigt.

Die allgemeine Steuerung per Kinect funktioniert wie gewohnt sehr gut bei den Sportspielen. Neu dazu gekommen ist, das die Bewegungsabläufe per kurzen Videos erklärt werden. Dabei bekommt man das jeweilige Video in der notwendigen Situation erst zu sehen, wenn man eine neue Aktion für das Spiel benötigt. Man kann aber diese Tutorials  aber auch deaktivieren oder mit einem Sprachkommando überspringen. Zusätzlich gibt es  viele kleine Gimmick z.B. das Betrachten des Golfparkour durch das Abschirmen der Augen mit der Hand.

2010767-kinect_sports_season_two_skiing4Es ist ein gelungenes Spiel für die  ganze Familie und wird für manche Party für Kurzweile sorgen.  Es funktioniert so gut und an manche Stellen sogar besser als der Vorgänger. Doch leider ist es fraglich, wie lange die Motivation anhält, da man einige Computergegner schnell geschlagen und  alle Avatar-Belohnungen erhalten hat. Es bleibt dann nur noch der Wettkampf gegen Freunde  oder sich selbst. Für den Wettstreit mit Freunden kann man Herausforderungen mit seinen Ergebnissen verschicken.

Samstag, 24. Dezember 2011

Frohe Weihnacht und guten Rutsch

Es ist ein Jahr herum und es beginnt die besinnliche Zeit. Die letzte Woche des Jahres ist die Zeit, wo man zurück blickt und Resümee zu ziehen. Das Blog lebte nur so nebenbei und wurde nur unregelmäßig gepflegt. Das soll sich 2012 ändern. Es soll interessante Themen geben. Es sollen politische Themen, Film und Spiele Rezension und was sich sonst ergibt umfassen.

Doch nun ist es erstmal Zeit, die Weihnachtszeit zu genießen und das Jahr ausklingen zu lassen. In dem Sinne ein frohes Fest und ein guten Rutsch ins neue Jahr.

Donnerstag, 3. November 2011

Wireless Racing Wheel von Mad Catz

Passend für das Erscheinen des vierten Forza Motorsport Teil von Turn 10 Studio ist der Kauf eines Lenkradkontrollers. Dafür bietet der Markt eine große Auswahl. Das Wireless Racing Wheel vom Mad Catz für die XBox 360 ist eines von denen, die auf dem Markt erhältlich sind. Es besteht aus der Lenkradeinheit mit rechts oder links montierbarem Schalthebel und den Fußpedaleinheit. Der ganze Controller wird kabellos mit der XBox 360 verbunden und die Pedaleinheit wird mit einem Kabel an das Lenkrad angeschlossen.

Mad CatzDas ganze Lenkrad und auch die Pedale machen einen robusten Eindruck und die Verarbeitung ist gut. Für das Lenkrad gibt es zwei Befestigungsoptionen. Man hat die Wahl zwischen einer festen Tischmontage mit der mit gelieferten Schraubzwingenmechanik oder man benutzt die zwei Oberschenkelpolster, die an das Lenkrad von unten geschraubt werden. Beide Möglichkeiten bieten einen gut Halt, wobei die Feste Montage am Tisch leichte Vorteile in Verbindung mit den Pedalen besitzt. Aus Platzgründen besteht das Pedal aus zweit Teilen. Man hat einmal die Pedaleinheit und eine zusätzliche Verlängerung die mit einem Hakensystem fest miteinander Verbunden werden. Die Verlängerung dient als Fersenablage.

Der Aufbau und die Befestigung wird leider nur sehr spartanisch in der mit gelieferten Anleitung durch einfach Illustrationen gezeigt. Im Ganzen ist die Anleitung sehr knapp gehalten. Es ist nur ein Faltblatt, was dazu noch acht Sprachen enthält. Des Weiteren enthält der deutsche Teil Rechtschreibfehler und Ungenauigkeiten. So wird hier das einlegen der beiden AA Batterien beschrieben, aber das Lenkrad benötigt in Wirklichkeit drei AA Batterien. Gut gemeint aber etwas überholt sind die Konfigurationshinweise für Forza Motorsport 2. Neben der Anleitung liegen noch den besagten drei AA Batterien und eine Kabelklemme bei. Als Alternative zu den AA Batterien kann man auch ein DC 5V/1A Netzteil verwenden, das aber dem Lenkrad nicht bei liegt. Als letzte Beigabe sei hier noch ein selbstklebender Klettschlussstreifen genannt, der für einen besseren Halt der Pedaleinheit auf Teppich sorgen soll.

Das Anmelden des Controller läuft auch bei der sehr kurzen Anleitung problemlos, weil er wie jeder andere Controller angemeldet werde muss. Was sich aber als etwas nervig herausstellt ist, das nach längerem nicht gebrauch des Controllers, die Verbindung zu XBox 360 vergessen wurde. Das Lenkrad findet die XBox 360 nach dem Anschalten dann nicht mehr selbst und muss neu angemeldet werden. Wenn man es aber erst mal angemeldet hat, funktioniert es sehr gut. Es bietet ein Steuerkreuz, den Back und Start Button, so wie die Tasten A, B, X und Y Taste. Zusätzlich gibt es die Tasten RB und LB als Schaltwippe und –hebel. Die Fußpedale ersetzen die Tasten RT und LT.

Das Lenkrad sitzt mit der Tischmontage stabile und vermittelt ein gutes Lenkgefühl. Es hat einen Durchmesser von 26cm und ist durch den dicken Ring gut zugreifen. Es besitzt des  Weiteren auch Daumenprofile, um das Greifgefühl nochmals zu verbessern. Der Federdruck beim Auslenken ist deutlich und ausreichen. Man spürt gut die Nulllage, denn dort ist der Federdruck weg. Zur Orientierung besitzt das Lenkrad eine Grüne Markierung für die Nulllage. Die Schaltwippen sind  gut vom Lenkrad aus zu erreichen und bieten genug mechanisches Feedback. Der Schalthebel, den man wahlweise rechts oder links montieren kann, ist  leider keine gute Option zum Schalten, da er zu weit  hinter dem Lenkrad sich befindet und  somit die  Wege zum Umgreifen zu lang sind. Die Wege der Wippen und des Hebels selber zum Schalten sind kurz und lassen damit schnelle Schaltprozesse zu.  Wären der ganzen Spielzeit verhielt sich das Lenkrad wie erwartet und  es gab keine knacksen oder ächzendes Geräusch bei den Lenkbewegungen von sich. Was sich aber konkret bei Forza Motorsport 4 etwas störend aus wirkt, ist der fehlende Right Stick, da dieser für Kameraschwenks im Lackier-oder Fotomenü benutzt wird. Die fehlenden Steuerelemente sind  für das reine Fahren aber nicht von Bedeutung, aber es kann bei anderen Features von Spielen stören z.B. Kameraschwenk Forza Motorsport 4.

Die Fußpedaleinheit  wird  über einen RJ45 angeschlossen und  besitzt 2 Pedale.Die Winkel für die Pedale sind leider nicht in jeder Position optimal und lassen sich nicht anpassen. Das Feedback der Pedalen ist recht gut und der federdruck ist spürbar. Die Einheit hat leider ein paar Haftungsprobleme auf  Laminat und neigt  dazu zu verrutschen. Hier empfehlt sich eine Teppichunterlage zu verwenden. Die Oberfläche der Pedale sind da besser umgesetzt und besitzt eine gummierte Oberseite. Die Reaktionszeit der Pedale ist gut und die Wege sind  ausreichend.

Als Fazit kann man sagen, das es sich um ein sehr guten  kabellos Controller handelt und der genau das tut, was man von ihm erwartet. Die kleinen Kritikpunkte, wie das fehlende Force Feedback und die Verbindungsprobleme bei wieder Verwendungen, sind nicht so schwer wiegend, das es den Rennspaß einen Abbruch beschert. Es ist ein Controller, den man mit guten Gewissen weiterempfehlen kann.  Es wäre spannend  zu sehen, ob es mal eine überarbeitete neu Auflage geben wird.