Donnerstag, 22. Oktober 2009

Die neue Form der Bücherverbennung

Am 17.10.09 fand in Stuttgart eine modernisierte Auflage der Bücherverbrennung statt. Geladen dazu hatte die Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden (AAW). Unter dem Moto "Familie gegen Killerspiele" wurde ein Container aufgestellt, wo man seine "Killerspiele" entsorgen konnte. Trotz lockendem Angebot von einem unterschrieben Fußballtrio der National Elf, war die Beteiligung ehr schlecht. Auch wenn es Medien gab, die von einem Dutzend Spielen sprach, die in den Container geworfen wurde, war die Realität aber anderes. Wie die Gamestar schreibt, waren es nur drei Spielpackungen die sich in dem Container befanden, der Platz für zehntausende geboten hätte. Nicht weit von dieser Aktion hatten die Piraten und Verbands für Deutschlands Video- und Computerspieler (VDVC) einen Gegenaktiongestartet und wollten die Leute aufklären über die Realität zu "Killerspielen". So kam es auch, das die Piraten eins der Spiele in den Container warfen, damit die AAW mal ein echtes Spiel für Erwachsen zu Gesicht bekammen.
Durch Aussagene z.B: "Der Täter hat durch diese Spiele erlernt, professionell mit einer Waffe umzugehen." von Hardy Schober, der ein Gründerungsmitglied der AAW ist und beim Amoklauf in Winnenden seine Tochterverl, merk man wie wenig Realität in der Aktion der AAW steckt. Jeder Spieler weiss, das Ego-Shooter weit weg jeder Realität ist, denn es ist was anderes in einen Gruppe zu Stürmen und zu wissen, wenn meine Lebensenergie auf Null ist, kann ich neustarten. Auch ist es etwas anderes ein Bild einer Waffen zu betrachten, als der echte Umgang damit.
Bei der ganzen Diskussion, die wenig sachlich geführt wird, gibt es aber ein neuen Ausgangspunkt. Der Autor Peter Langman von "Amok im Kopf" ist Psychologe mit 20Jahren Berufserfahrung und hat 10 Fälle von School-shouting untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig. Er kommt zu der Aussage, das weder Gewaltspiel noch Vidoes die Ursache sind, sondern die Folge von psychischen Störungen sind. Bei Fällen hat sich gezeigt, das die Täter Psychopathen mit Traumata, Psychosen und Wahnvorstellungen war. So wird das Beispiel von einem Täter genannt, der Stimmen gehört hatte, die ihm befohlen haben sich und andere zu töten. Ein anderer war davon überzeugt,das die US-Regierung den Leuten Chips ins Gehirn einpflanzt. Der Autor sag klar, das ein Verbot nichts bringen würde von Videos und Gewaltspielen, weil die Täter dann andere Medien nutzen würde wie z.B. Bücher über Nazis.